Produktkonfigurator

Ein Konfigurator ersetzt das Gespräch, das Sie heute führen müssen.

Nicht die Beratung selbst, sondern die immer gleichen Rückfragen davor. Was danach bei Ihnen ankommt, ist eine vollständige, technisch gültige Anfrage.

Was ein Produktkonfigurator ist

Ein Produktkonfigurator ist eine Software, die einen Interessenten Schritt für Schritt durch die Auswahlmöglichkeiten eines Produkts führt und dabei sicherstellt, dass nur zulässige Kombinationen entstehen. Am Ende steht keine unverbindliche Wunschliste, sondern eine Konfiguration, die technisch funktioniert.

Der Unterschied zu einem Formular liegt in der Logik dahinter. Ein Formular sammelt Antworten. Ein Konfigurator prüft sie gegeneinander: Welche Frage als Nächstes kommt, hängt davon ab, was vorher gewählt wurde, und welche Optionen überhaupt noch zur Auswahl stehen, ergibt sich aus den technischen Abhängigkeiten Ihres Produkts.

Woran man erkennt, dass sich ein Konfigurator lohnt

Der ehrlichste Indikator ist nicht die Anzahl Ihrer Artikel, sondern die Anzahl der Rückfragen pro Anfrage. Wenn Ihr Vertrieb bei jeder Anfrage dieselben fünf Dinge nachfragen muss, bevor er überhaupt rechnen kann, liegt genau dort die Arbeit, die eine Software übernehmen kann.

  • Ihr Produkt hat so viele Kombinationsmöglichkeiten, dass sie sich nicht sinnvoll als Katalog abbilden lassen.
  • Zwischen den Komponenten bestehen technische Abhängigkeiten, die man kennen muss.
  • Es gibt feste Regeln dafür, was zusammen zulässig ist, und diese Regeln lassen sich aufschreiben.
  • Aus einer fertigen Auswahl lässt sich eine Stückliste ableiten.
  • Ein Teil der Anfragen scheitert heute daran, dass der Kunde nicht weiß, was er braucht.

Fehlt einer dieser Punkte, ist die Rechnung meist negativ. Bei Katalogware ohne Regeln gibt es keine Logik abzubilden, und bei wenigen Varianten kostet die Software mehr, als sie einspart. Wir sagen in diesen Fällen ab.

Die drei Bereiche der Oberfläche

Unsere Konfiguratoren bestehen aus drei Bereichen, die während der gesamten Eingabe sichtbar bleiben. Links ein geführter Dialog, der die nächste sinnvolle Frage stellt. In der Mitte eine 3D-Ansicht, die sich mit jeder Auswahl verändert. Rechts eine Stückliste, die sich aufbaut, mit Ihren Artikelnummern.

Diese Aufteilung ist kein Gestaltungseinfall. Sie beantwortet drei Fragen gleichzeitig, die ein Interessent sonst nacheinander stellt: Was muss ich entscheiden, wie sieht das Ergebnis aus, und was kostet mich das an Teilen.

Individuell entwickelt statt Baukasten

Es gibt fertige Konfigurator-Baukästen, und für Produkte mit überschaubarer Logik sind sie die richtige Wahl. Sobald Ihr Regelwerk aber von Spannungsfenstern, Normen, Temperaturgrenzen oder Kompatibilitätsmatrizen abhängt, stößt ein Baukasten an seine Grenzen, weil er Ihre Fachlogik nicht kennt.

Wir entwickeln stattdessen für jeden Auftraggeber ein eigenes Regelwerk aus dessen Produktdaten. Das ist aufwendiger, aber es ist der einzige Weg, bei dem am Ende eine Konfiguration herauskommt, die Ihr Techniker unterschreiben würde.

Was die KI dabei tut, und was nicht

Die künstliche Intelligenz im Dialog hat genau zwei Aufgaben. Sie beantwortet Fragen zum Produkt und zum aktuellen Schritt, und sie überträgt freie Eingaben Ihres Kunden auf die passende Auswahl. Schreibt jemand „Ostdach, teilweise verschattet", statt sich durch eine Liste zu klicken, versteht das System, was gemeint ist.

Was die KI nicht tut: Sie entscheidet nicht, was technisch zulässig ist. Diese Entscheidung trifft ausschließlich Ihr Regelwerk, und die KI kann es weder ändern noch umgehen. Das ist der Grund, warum ein Ergebnis aus unserem Konfigurator prüfbar bleibt.

Sprechen wir über Ihren heutigen Ablauf.

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